Der Verein

SpinnKultur e.V. ist ein pädagogischer Kunstverein mit Sitz in Frankfurt am Main, der sich 2017 gegründet hat.

Wir verzichten bewusst auf eine festgelegte Zielgruppenorientierung. Diese Entscheidung ist Teil unseres kunstpädagogischen Selbstverständnisses: Wir verstehen Zielgruppen nicht als starre Kategorien, sondern als etwas, das sich in jedem Projekt neu aus den Menschen, ihren Lebensrealitäten und ihren gemeinsamen Fragestellungen entwickelt. Jede Gruppe bringt ihre eigenen Erfahrungen, Bedürfnisse und Perspektiven mit – daraus entstehen individuelle Arbeitsprozesse und neue Formen der Zusammenarbeit.

Statt Menschen bestimmten Kategorien zuzuordnen, schaffen wir generationenübergreifende Räume der Begegnung, in denen Vielfalt nicht als Herausforderung, sondern als Ausgangspunkt künstlerischer Arbeit verstanden wird.

Unsere Projekte richten sich an alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft, Lebenssituation oder künstlerischer Vorerfahrung. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass jede Person das Recht hat, an künstlerischen Prozessen teilzuhaben und diese aktiv mitzugestalten.

Unsere Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit einem vielfältigen Netzwerk aus Künstler*innen und Kulturschaffenden aus dem gesamten Bundesgebiet. Je nach Projekt arbeiten wir mit Menschen aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen zusammen, darunter Theater, Performance, Tanz, Musik, Video, Fotografie, Medienkunst und weiteren interdisziplinären Feldern.

Die Mitglieder von SpinnKultur e.V. selbst vereinen unterschiedliche fachliche Perspektiven und Erfahrungen. Unser Team setzt sich aus Kunstpädagog:innen, Künstler:innen, Sozialpädagog:innen und Sozialarbeiter:innen zusammen. Ergänzt wird diese Vielfalt durch Menschen aus weiteren gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen, unter anderem aus der IT und digitalen Entwicklung.

Diese unterschiedlichen Hintergründe prägen unsere Arbeitsweise und ermöglichen es uns, künstlerische Prozesse aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Wir verbinden künstlerische Praxis mit pädagogischer Begleitung, sozialer Arbeit und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Dadurch entstehen Räume, in denen Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen geteilt werden und in denen neue Formen gemeinsamer künstlerischer Arbeit entstehen können.

Unser Netzwerk verstehen wir als lebendigen Austausch: Künstlerische Impulse treffen auf pädagogische Perspektiven, technisches Wissen auf kreative Prozesse und individuelle Erfahrungen auf gemeinschaftliche Gestaltung. Diese Vielfalt bildet die Grundlage für unsere Projekte und ermöglicht es, immer wieder neue Wege des künstlerischen Ausdrucks und der Begegnung zu entwickeln.

Die Teilnahme an unseren Projekten ist für alle Teilnehmenden grundsätzlich kostenfrei. Wir möchten damit kulturelle Teilhabe unabhängig von finanziellen Möglichkeiten ermöglichen und Räume schaffen, in denen Menschen ohne Zugangshürden künstlerisch arbeiten, experimentieren und sich einbringen können. Die Finanzierung unserer Projekte erfolgt durch unterschiedliche Förderungen, Kooperationen, Projektmittel und weitere finanzielle Unterstützungen. Dadurch können wir unsere Angebote offen gestalten und allen Interessierten die Möglichkeit geben, Teil gemeinsamer künstlerischer Prozesse zu werden.


„Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor irgend etwas stehen, das wir nicht gleich restlos erklären können.“ (Christoph Schlingensief)